Zedern Gin – die etwas andere Art, Gin zu genießen

Zedern Gin - die etwas andere Art, Gin zu genießen

Gin ist nicht jedermanns Sache. Die englische Königin trinkt ihn gerne mit Tonic, ihre Mutter, die berühmte „Queen Mom“, trank ihn am liebsten pur und nannte ihn „meinen guten Freund Gordon“, nach einer bekannten englischen Ginmarke. Gin gehört in jede professionelle, aber auch in jede Hausbar, er soll heilende Kräfte haben und es gibt ihn in unendlich vielen Variationen. Zedern Gin ist zwar nicht neu, aber viele wissen nicht, dass sich aus dem Öl der Zeder ein klassischer Gin machen lässt.

Die Botanik im Glas


Das Zedernöl ist ein sogenanntes Botanical im Glas, also die Botanik zum Trinken. Die Idee hinter den Zedern Gin stammt aus den Bergen im österreichischen Tirol. Dort wächst der Nadelbaum sogar noch auf mehr als 2000 Meter Höhe, auch die vielen anderen Kräuter, die dem Zedern Gin erst seinen einzigartigen Geschmack verleihen, sind dort zu finden. Dieser Gin hat einen würzigen, fast schon holzigen Charakter, der für die majestätische Tiroler Bergwelt steht. Aus der Zusammenstellung der Inhaltsstoffe wird kein Geheimnis gemacht, denn die geübte Zunge wird schnell feststellen, was sich alles in diesem besonderen Gin befindet.

Die Zutaten für den Zedern Gin

Die Angelikawurzel ist dabei, ebenso wie der Kardamom, der oft in Begleitung von Zedernöl zu finden ist. Der Koriander darf ebenso wenig fehlen wie der Ingwer, der dem Ganzen eine gewisse Schärfe gibt. Für ein weiches und blumiges Aroma sorgen die Blüten vom Lavendel, der Zimt macht den Gin auf der Zunge angenehm weich und die Zitronenschalen verleihen dem Getränk eine fruchtige Spritzigkeit. Natürlich darf auf keinen Fall der Wacholder fehlen, die eigentliche Seele des Gins und das namensgebende Öl der Zeder. Es gibt einige Sorten des Gins aus Zedernöl, bei denen noch Honig eine Rolle spielt. Der macht den Gin zwar süßlicher, aber nimmt ihm viel von seinem ursprünglichen Aroma.

Zuerst einmal pur

Wer noch nie einen Gin aus Zedernöl getrunken hat, sollte den ersten Schluck immer pur genießen. Nur auf diese Weise lässt sich abschätzen, ob es vielleicht der Lieblingsgin wird oder eher nicht. Alle, die den herkömmlichen Gin aus Wacholder gewohnt sind, werden am Anfang ihre Schwierigkeiten haben, denn ganz so einfach rollt der Zedernöl Gin nicht über die Zunge. Mit Tonic Water oder mit Soda wird es etwas besser, aber leider verliert der besondere Gin dabei seine einzigartige Würzigkeit. Der Gin aus Zedernholz ist kein Gin für jeden Tag, sondern eher etwas für besondere Anlässe. Als Longdrink ist er zu schade und wahrscheinlich auch zu teuer. Da es nur wenige Brennereien gibt, die diesen extravaganten Gin herstellen, ist eine Flasche mit rund 40,- Euro ein teures Vergnügen.

Fazit zum Zedern Gin

Alle, die „exotische“ nicht alltägliche Spirituosen lieben, werden sich wahrscheinlich auch mit dem Gin aus Zedernöl und einer Mischung aus wohlschmeckenden Kräutern anfreunden können. Wer noch nie einen Gin getrunken hat, sollte besser mit dem ursprünglichen Gin aus Wacholder anfangen, denn der Gin aus Zedernöl hat einen etwas eigenwilligen Geschmack. Mit Tonic Water oder mit Soda trinkt er sich leichter, obwohl er dabei viel von seinem würzigen Charakter verliert.

Bild: @ depositphotos.com / Wirestock

Tommy Weber

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